ServiceNow führt verbrauchsbasierte Modelle ein, um der Kannibalisierung von AI-Seats entgegenzuwirken
ServiceNow hat eine bedeutende Änderung in seiner Monetarisierungsstrategie für Unternehmenssoftware eingeleitet, indem das Unternehmen auf nutzungsbasierte Preismodelle umstellt. Dieser Übergang, der im Rahmen des Ergebnisberichts für das erste Quartal 2026 bestätigt wurde, adressiert den wachsenden Einfluss von agentic AI und deren Potenzial, den traditionellen Bedarf an Lizenzen pro Benutzer (Seats) zu verringern. Durch die Entkopplung des Umsatzes von der Mitarbeiterzahl positioniert sich das Unternehmen so, dass es von den Produktivitätsgewinnen profitiert, die durch autonome digitale Mitarbeiter erzielt werden.
Das Unternehmen berichtete, dass 50 % des Neugeschäfts mittlerweile aus Verträgen stammen, die nicht auf Seats basieren, sondern verbrauchsbasierte oder hybride Strukturen beinhalten. CFO Gina Mastantuono erklärte, dass die Organisation erfolgreich Assist packs und Token-Systeme einsetzt, um ihre generativen AI-Funktionen von Now Assist zu monetarisieren. Diese Strategie stellt sicher, dass die resultierende Effizienz nicht zu einem Rückgang der Abonnementeinnahmen führt, wenn AI-Agenten komplexere Workflows übernehmen.
Strategischer Schwenk zu Usage-Based Pricing
Der Schritt hin zu usage-based pricing stellt eine fundamentale Veränderung in der SaaS-Branche dar, in der seat-basierte Lizenzierungen seit Jahrzehnten der Standard sind. ServiceNow nutzt diese neuen Modelle, um sein Geschäft gegen die Automatisierung von Rollen abzusichern, die zuvor manuelle Software-Interaktionen erforderten. Dieser Wandel ermöglicht es dem Unternehmen, basierend auf dem Volumen der von der AI geleisteten Arbeit abzurechnen, anstatt auf der Anzahl der im System angemeldeten menschlichen Mitarbeiter.
Branchenanalysten vermuten, dass dieser Schwenk den Software-Riesen näher an ein Outcome-as-a-Service-Modell rückt. Durch die Konzentration auf Token und Verbrauch kann die Plattform ihren Umsatz proportional zum Wert skalieren, der durch ihre autonomen Workflows geliefert wird. Dieser Ansatz ist darauf ausgelegt, das Risiko der Seat-Kannibalisierung zu mindern, bei der hocheffiziente AI-Tools Kunden andernfalls dazu veranlassen könnten, ihre Gesamtzahl an Benutzerlizenzen zu reduzieren.
Ausbau der Agentic AI-Fähigkeiten
ServiceNow plant, sein Engagement für diese neue Ära auf der Konferenz Knowledge 2026 am 4. Mai weiter zu demonstrieren. Es wird erwartet, dass die Veranstaltung neue Innovationen im Bereich agentic AI hervorhebt, die anspruchsvollere, selbstverwaltete Workflows im gesamten Unternehmen ermöglichen. Diese Fortschritte sind zentral für das Ziel des Unternehmens, seinen Wachstumskurs beizubehalten, während Organisationen zunehmend auf AI setzen, um IT-Service-Desks, HR-Prozesse und Kundenservice-Aktivitäten zu verwalten.
Die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 zeigten eine deutliche Übertreffung der AI-gesteuerten Abonnementeinnahmen, was darauf hindeutet, dass der Markt für diese neuen Monetarisierungsinstrumente empfänglich ist. Während sich die Unternehmenslandschaft weiterentwickelt, wird die Fähigkeit, den Output von AI-Agenten anstatt nur den menschlichen Zugriff zu monetarisieren, wahrscheinlich zu einem Maßstab für andere große Softwareanbieter werden, die den Übergang zu autonomer Technologie bewältigen.
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