Nvidia kooperiert mit AlphaGo-Architekten zur Einführung der selbstverbessernden Hermes Agent KI
Nvidia hat eine strategische Partnerschaft mit Ineffable Intelligence bekannt gegeben, einem KI-Forschungslabor unter der Leitung des AlphaGo-Schöpfers David Silver, um eine fortschrittliche Infrastruktur für selbstverbessernde KI-Agenten zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit konzentriert sich auf Reinforcement Learning from AI Feedback (RLAIF), eine Methode, die es KI-Modellen ermöglicht, ihre eigenen Fähigkeiten durch die Generierung synthetischer Daten zu verfeinern. Die Initiative fällt mit dem Debüt des Hermes Agent zusammen, einem Framework, das diese selbstentwickelnden Funktionen direkt auf Consumer-Hardware wie RTX AI PCs bringen soll.
Die technische Grundlage für diese Partnerschaft bildet die Nvidia Grace Blackwell Plattform. Diese Hardware ist speziell darauf abgestimmt, die hohe Speicherbandbreite und die Interconnect-Geschwindigkeiten zu bewältigen, die für groß angelegte Reinforcement-Learning-Workloads erforderlich sind. Nvidia bestätigte zudem, dass eine zukünftige Unterstützung für die kommende Vera Rubin Architektur geplant ist, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur für autonome, selbstkorrigierende KI mit der Silizium-Generation der nächsten Stufe kompatibel bleibt.
Für Nutzer, die eine lokale Ausführung bevorzugen, bietet der Hermes Agent eine Möglichkeit, anspruchsvolle KI-Workflows auszuführen, ohne auf Cloud-Server angewiesen zu sein. Der von Nous Research entwickelte Agent ist für den DGX Spark optimiert, ein neues Standalone-System, das 1 Petaflop KI-Leistung liefert. Diese kompakte Maschine verfügt über 128 GB Unified Memory und bietet damit die notwendigen Ressourcen für den kontinuierlichen Betrieb von Modellen mit 30 Milliarden Parametern. Das Framework hat bereits erheblich an Bedeutung gewonnen und innerhalb von drei Monaten nach seiner Veröffentlichung 140.000 GitHub-Sterne erreicht.
Nvidia empfiehlt die Verwendung der Alibaba Qwen 3.6 Large Language Model-Serie, um diese lokalen Agenten zu betreiben. Die Qwen-Modelle sind für ihre spezialisierten logischen Denkfähigkeiten bekannt, die für die „agentischen“ Aufgaben von Hermes unerlässlich sind. Durch die Kombination von lokaler Hardware wie RTX PCs mit selbstverbessernder Software können Nutzer den Datenschutz wahren und gleichzeitig von einer KI profitieren, die sich im Laufe der Zeit an spezifische Aufgaben anpasst.
Die Integration von DGX Spark und dem Hermes Agent ist ab dem 13. Mai 2026 verfügbar. Diese Veröffentlichung markiert einen Wandel hin zu dezentraler KI, bei der die Schwerstarbeit des Modelltrainings und der Verfeinerung auf einem Desktop statt in einem riesigen Rechenzentrum stattfinden kann. Da diese Tools immer zugänglicher werden, verlagert sich die Fähigkeit einer KI, aus ihrer eigenen Feedbackschleife zu lernen, von High-End-Forschungslaboren in die Hände von Enthusiasten und Power-Usern.
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