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SoftBank baut 5 GW an AI data center capacity in Frankreich durch 75-Milliarden-Euro-Investition

KI-Rechenzentrumskapazität

SoftBank Group investiert bis zu 75 Milliarden Euro (81 Milliarden US-Dollar) in den Bau von 5 Gigawatt an AI data center capacity in Frankreich. Dieses Projekt ist die größte ausländische Investition, die jemals auf dem Choose France-Gipfel verzeichnet wurde. Die Initiative schafft eine souveräne Computing-Grundlage für Europa, indem sie das französische Kernenergienetz und die lokale Logistik nutzt. SoftBank gab den Plan am 31. Mai 2026 bekannt, während das Unternehmen technische Vermögenswerte von einer starken Konzentration in den Vereinigten Staaten abzieht.

Die erste Phase umfasst 45 Milliarden Euro zur Schaffung von 3,1 Gigawatt Kapazität bis 2031. Die Bauarbeiten werden in der Region Hauts-de-France stattfinden, mit spezifischen Standorten in Dunkirk, Bosquel und Bouchain. SoftBank arbeitet mit Schneider Electric zusammen, um ein Fertigungszentrum in Dunkirk zu errichten. Dieses Werk wird die Gehäuse und Leistungsmodule herstellen, die für die Anlagen erforderlich sind, was die Lieferkette für High-Performance-Hardware innerhalb der französischen Grenzen sichert.

Skalierung der AI data center capacity in Europa

Eine Kapazität von 5 Gigawatt erfordert eine Leistung, die fünf Kernreaktoren entspricht. SoftBank koordiniert sich mit EDF am Standort Bouchain, um diesen Energiebedarf über das nationale Stromnetz zu decken. Diese Vereinbarung nutzt den klimaneutralen Energieüberschuss in Frankreich für groß angelegte Machine-Learning-Operationen. Das Ausmaß dieses Strombedarfs deutet auf einen Wandel hin, bei dem die Verfügbarkeit von Energie anstelle von Immobilien den Standort neuer Compute-Cluster bestimmt.

In Bosquel wird ein Joint Venture zwischen SoftBank und Sesterce einen 1-Gigawatt-Campus für Hochleistungs-KI-Workloads betreiben. Diese Anlage bietet Verbindungen mit geringer Latenz zu den Finanzzentren in London, Paris und Frankfurt. SoftBank stellt außerdem 10 Millionen Euro für einen Stiftungsfonds bereit. Dieses Geld unterstützt die KI-Bildung in regionalen Schulen, um die für das Projekt benötigten Ingenieure und Techniker auszubilden.

Der Fertigungsstandort Dunkirk ist ein Schritt in Richtung europäischer digitaler Unabhängigkeit. Durch den lokalen Bau von Leistungsmodulen und Gehäusen reduzieren SoftBank und Schneider Electric den Bedarf an Hardware von außerhalb der Europäischen Union. Diese Strategie stellt sicher, dass die physische Infrastruktur für die Datenverarbeitung unter lokaler industrieller Kontrolle bleibt. Zudem vereinfacht sie die Logistik für den Ausbau der KI-Infrastruktur in anderen europäischen Gebieten.

Die Arbeiten an diesen Standorten werden bis 2030 fortgesetzt. Die ersten 3,1 Gigawatt sollen innerhalb von fünf Jahren online gehen. Dies ist die größte Verpflichtung, die SoftBank jemals auf dem europäischen Markt eingegangen ist. Das Projekt macht Frankreich zu einem zentralen Standort für die globale Entwicklung von KI-Infrastruktur.

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