Adobe und Databricks führen Agentic Marketing Ecosystem ein
Adobe und Databricks haben laut einer gemeinsamen Ankündigung auf dem Adobe Summit 2026 in Las Vegas ein neues agentic marketing ecosystem vorgestellt. Das System automatisiert komplexe Customer-Experience-Workflows durch autonome KI-Agenten. Im Zentrum der Partnerschaft steht der Adobe CX Enterprise Coworker, ein Tool, das für die Orchestrierung von Aufgaben in Unternehmensdatenumgebungen konzipiert wurde. Diese Zusammenarbeit bietet 20.000 Unternehmenskunden einen kontrollierten Rahmen für den Einsatz von KI-Agenten, die operative Daten in Echtzeit abfragen und darauf reagieren.
Das System nutzt Databricks Delta Sharing, um einen Zero-Copy-Zugriff auf First-Party-Daten innerhalb der Adobe Experience Platform (AEP) zu ermöglichen. Diese Architektur macht traditionelle ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) überflüssig. Marketer können sofort auf kontrollierte Daten zugreifen. Die Integration nutzt das Model Context Protocol (MCP), um die bidirektionale Kommunikation zwischen dem Adobe Marketing Agent und Databricks Genie zu erleichtern. Dies stellt sicher, dass KI-Tools spezifische Datensätze und Funktionen plattformübergreifend aufrufen können.
Governance und Datenzugriff im Agentic Marketing Ecosystem
Das agentic marketing ecosystem basiert auf dem NVIDIA Agent Toolkit und der OpenShell-Runtime, um den Sicherheitsanforderungen regulierter Branchen gerecht zu werden. Diese Technologien bieten Governance und Aufsicht für autonome Workflows. Dies ist entscheidend für die Fortune-100-Unternehmen, die 99 % der KI-Nutzerbasis von Adobe ausmachen. Adobe gab an, dass seine Experience Platform derzeit jährlich mehr als 1 Billion globale Erlebnisse unterstützt, was die Skalierbarkeit dieser agentenbasierten Workflows unterstreicht.
Dieser Schritt markiert einen Übergang von passiven KI-Assistenten hin zu aktiven Mitarbeitern, die mehrstufige Marketingstrategien mit minimalem menschlichem Eingreifen ausführen. Eine Beta-Version des Adobe Marketing Agent soll im Databricks Marketplace veröffentlicht werden. Dies ermöglicht es Entwicklern, die bidirektionale Integration zu testen. Für Entscheidungsträger stellt dies einen Schritt in Richtung Zero-Copy-Architekturen dar, die Datenlatenzen reduzieren und die Genauigkeit KI-gesteuerter Kundeninteraktionen verbessern.
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