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Ericsson implementiert SAP Business Data Fabric zur Skalierung von KI für 85.000 Nutzer

SAP Business Data Fabric

Ericsson hat eine massive Erweiterung seiner Fähigkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz durch die Implementierung einer SAP Business Data Fabric gestartet und führt den Telekommunikationsriesen damit von experimentellen Projekten hin zur unternehmensweiten Umsetzung. Die in dieser Woche angekündigte Initiative konzentriert sich auf eine föderierte Datenarchitektur, die es dem Unternehmen ermöglicht, Geschäftssemantik und Governance zentral zu verwalten, während die Daten an ihrem ursprünglichen Speicherort verbleiben. Diese strukturelle Umstellung unterstützt mehr als 85.000 aktive Nutzer auf der Joule KI-Plattform, dem generativen KI-Assistenten von SAP.

Der Einsatz der SAP Business Data Fabric ist Teil einer umfassenderen Modernisierungsstrategie im Rahmen von RISE with SAP. Durch die Verfolgung eines Clean-Core-Ansatzes für seine ERP-Systeme strebt Ericsson danach, die Abläufe in 180 Ländern zu optimieren. Das Unternehmen verwaltet derzeit etwa 40 % des weltweiten Mobilfunkverkehrs, was die Größenordnung dieser Datenintegration für die globale Telekommunikationsinfrastruktur besonders bedeutsam macht.

Strategische Integration der SAP Business Data Fabric

Das Herzstück dieser Transformation ist die SAP Business Data Cloud, welche die Grundlage für die föderierte Architektur bildet. Dieses System ermöglicht es Ericsson, Datenintegrität und Sicherheit zu gewährleisten, ohne dass massive, zentralisierte Datenmigrationen erforderlich sind. Indem die Daten lokal belassen, aber über ein einheitliches Fabric gesteuert werden, kann die Organisation die unternehmensweite Entscheidungsfindung beschleunigen und KI-Anwendungsfälle über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg effizienter skalieren.

Die Partnerschaft hat durch Co-Innovation bereits spezifische funktionale Verbesserungen hervorgebracht. Ein bemerkenswertes Ergebnis ist ein neues Tool für Zielempfehlungen innerhalb von SAP SuccessFactors. Dieses Tool unterstützt Mitarbeiter und Führungskräfte dabei, individuelle Ziele mit der übergeordneten Unternehmensstrategie in Einklang zu bringen, und demonstriert, wie die SAP Business Data Fabric rohe Unternehmensdaten in verwertbare HR-Erkenntnisse übersetzt.

Operative Auswirkungen und globale Reichweite

Der Übergang zu einer modernisierten ERP-Umgebung über RISE with SAP ermöglicht es Ericsson, einen standardisierten Software-Kern beizubehalten. Dieser Ansatz reduziert die Komplexität von Upgrades und stellt sicher, dass KI-Tools wie Joule auf hochwertige, konsistente Daten über die gesamte globale Präsenz hinweg zugreifen können. Mit 85.000 Nutzern, die bereits mit der KI-Plattform arbeiten, positioniert sich das Unternehmen so, dass es die steigenden Datenanforderungen von 5G- und zukünftigen 6G-Netzwerken bewältigen kann.

Durch die Nutzung der SAP Business Data Fabric adressiert Ericsson die verbreitete unternehmerische Herausforderung von Datensilos. Die Fähigkeit, KI in großem Maßstab anzuwenden, hängt stark von der Zugänglichkeit und Zuverlässigkeit der zugrunde liegenden Geschäftsinformationen ab. Da das Unternehmen weiterhin einen erheblichen Teil der globalen Mobilfunkkonnektivität verwaltet, dient dieses KI-gesteuerte Betriebsmodell als Blaupause für andere industrielle Großunternehmen, die über Pilotprogramme hinaus zur vollständigen KI-Implementierung übergehen wollen.

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Sources

Ericsson Scales AI Across the Enterprise with a Business Data Fabric and SAP

✔Human Verified

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